27.05.2007 Gebirgstälerlauf, Oberstdorf

- Jörg läuft in die Top-Ten –

Eine Woche nach dem Trainingslager Oberstdorf/Spielmannsau zog es Frank, Dennis, Nico, Reinhold und Michi noch einmal nach Oberstdorf. Weiter waren dabei Dietmar Schaich, Rudolf Pletzer und dessen Frau Bettina, sowie Werner und Inge Wurm. Dieses Mal allerdings nicht zum Training, sondern zum 21,1km langen Gebirgstälerlauf. Im Gegensatz zur Vorwoche als die Strecke trainingshalber abgelaufen wurde und es aus Kübeln schüttete zeigte sich das Wetter von seiner besseren Seite. Es war fast schon zu warm.
Alle Beteiligten zeigten sich gespannt wie der Rennverlauf sein würde. War doch die Woche nicht unbedingt von Regeneration oder gesundheitlichem Top-Zustand geprägt. Reinhold schlug sich mit einem heimtückischen Mückenstich herum. Dennis, Michi und Frank gestalteten das Mittwochstraining einmal mehr zum gnadenlosen Ausscheidungslauf über 23km.
So standen sie nun also um 10.35 Uhr an der Startlinie zum Gebirgstälerlauf. Nach dem Startschuss entstand ein Gerangel um die Plätze. "Wie wenn es um Sekunden gegangen wäre", so ein leicht verärgerter Jörg später. Er war aber auch Opfer in diesem Durcheinander. Ein Mitläufer tuschierte ihn, so dass er zu Boden stürzte und er Mühe hatte die Meute von sich abzuhalten und wieder aufzustehen. Kurz darauf war er allerdings wieder vorne zu finden. Vielleicht verlieh im dies auch den nötigen Adrenalinstoß - bei der Hinfahrt war er zumindest durch mehrfaches lautes Gähnen aufgefallen - Jörg legte nun ein Tempo vor, das definitiv nicht den Eindruck erweckte dass er nur dabei sein wollte. Michi, der mit ihm die ersten beiden Kilometer bewältigte, ließ ihn kurz nach KM 2 laufen. "Das war mir zu heftig, ich dachte erst - OK um aus dem Gerangel rauskommen sicher kein Fehler. Als ich bei KM 2 dann auf die Uhr schaute (7:38min, inkl. dem ersten kleinen Anstieg) hab ich die Bremse gezogen. Weitere 19km in dem Tempo bringst du nicht durch".
Jörg lief aber unbeirrt weiter. Dass er in diesem Jahr eine super Form hat, die er vielleicht nicht immer ins Ziel bringt, war aufmerksamen Mitgliedern nicht entgangen. Auch im Trainingslager deutete alles daraufhin. Was er aber dann noch auf die Piste legte verdient vollen Respekt. Zwischenzeitlich arbeitete er sich bis auf Platz 5 vor. Erst eine Gruppe Läufer, die sich eine Zeit lang der Tempoarbeit von Jörg bedienten um ihn dann beim letzten Anstieg im Gesamtklassement etwas durchzureichen ließen ihn in den zweistelligen Bereich zurückfallen. Letztendlich landete er auf dem 10. Platz (4. AK) in überragenden 1:19:16h.
Michi fand seinen eigenen Rhythmus, musste für sich aber feststellen dass der anfängliche Husarenritt nicht förderlich war. Nach der Wende hatte er noch einen kleinen Hänger. Als ihn ein Mitläufer im bergab Stück überholte bekam er die "zweite Luft". Gemeinsam liefen sie bis zum Abzweig ins Oytal. "Als wir ungefähr die halbe Strecke im Oytal hinter uns hatten machten plötzlich meine Oberschenkel zu. Ich musste meinen Mitstreiter einfach ziehen lassen und konnte überhaupt nicht reagieren." Auf dem zurückführenden Teerstück ließen seine Beine wieder etwas mehr zu. Mit der Tempobolzerei in der Vorwoche war es allerdings nicht zu vergleichen. Auf Platz 27 (5. AK) in 1:23:29h lief er ins Ziel. Das eigentliche Vorhaben "Ich will die dritte Milchkanne" (allgäuerisch: Milchchkanna) war damit natürlich nicht zu realisieren.
Kurz danach lief Dennis ins Ziel ein. 1:24:15h, Platz 33 (6. AK). "Ich hab versucht Michi so lange wie möglich im Blick zu halten. Im Oytal haben dann meine Beine allerdings auch nicht mehr mitgemacht.


Nico, der noch nie einen Wettkampf in der Halbmarathondistanz absolviert hatte, konnte sich im Ziel mehr als freuen. Feierte er doch an diesem Tag seinen 17. Geburtstag. Der bescheidene Wunsch "ich will beim Gebirgstälerlauf dabei sein". Dieses Unternehmen wurde zudem noch mit dem Alterklassensieg in 1:26:45h versüßt. "Unterwegs habe ich Frank überholt und dann Rudolf vor mir gesehen, da dachte ich mir - den schnappe ich mir auch noch".
Frank kämpfte kurz nach der Wende bis ins Ziel mit Magenproblemen. Volle Leistung war dadurch nicht mehr möglich. Mit 1:27:57h beendete er auf Rang 54 (11. AK) das Rennen.
Reinhold, der wie erwähnt die Woche über gehandicapt war peilte eine Endzeit knapp über 1h30min an. Das Trainingslager sollte aber durchaus positive Auswirkungen auf ihn haben. Mit 1:29:31h überquerte er die Ziellinie. "Es lief super. Ich fühle mich eigentlich nicht kaputt."

Die weiteren Ergebnisse: Rudolf Pletzer 1:27:35h (51. / 1.AK), Dietmar Schaich 1:41:19h (179. / 32. AK), Werner Wurm 1:44:40h (232. / 5.AK),  Bettina Pletzer 1:57:11h (384. / 13. AK), Inge Wurm 2:06:26h (446. / 15. AK)

In der nahe gelegenen Kristall-Therme ließ man den Lauf dann noch einmal Revue passieren. Sprach über "hätte, wäre, wenn" oder über das eine oder andere Wehwehchen.
Nach einem kurzen Besuch der Siegerehrung wurde auch schon wieder die Heimreise angetreten. Alles in allem war Oberstdorf mal wieder eine Reise wert. Alle Ziele konnten nicht erfüllt werden. Allzu unzufrieden war man aber auch nicht.

Jörg´s Sicht der Dinge

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